Geschichte

Freundschaftskreis Mainz-Minsk e. V.

Die Geschichte unserer Beziehungen nach Minsk reichen eigentlich zurück in die Tage des 2. Weltkrieges, als Sowjetbürger zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich geholt wurden und in Fabriken und in der Landwirtschaft unter oft, aber nicht immer, menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten. Als solche ehemaligen Zwangsarbeiter Mitte der 90-er Jahre Mainz besuchen wollten, fanden sie hier Freunde, die sie unterstützten und betreuten und später des Freundschaftskreis Mainz-Minsk gründeten, der im Jahre 1997 ins Vereinsregister eingetragen wurde.

1995 finanzierte eine Gruppe Mainzer Bürger eine Reise von ehemaligen Zwangsarbeitern aus Minsk nach Mainz. Der damalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz übernahm die Schirmherrschaft.
Auf Initiative der damaligen Vorsitzenden der Minsker Organisation der ehemaligen Zwangsarbeiter, Nadja Kosova, wurden der Freundschaftskreis mit der Belarussischen Vereinigung für die kulturellen und freundschaftlichen Kontakte zum Ausland zusammengebracht.

Das Foto zeigt ehemalige Zwangsarbeiter und ehemalige minderjährige Häftlinge des Faschismus aus Minsk bei ihrem Besuch in Mainz 2015, 70 Jahre nach Ende des Krieges, am Denkmal für die in Mainz gestorbenen und ermordeten Soldaten und Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundschaftskreises Franz Blum.