Geschichte

Freundschaftskreis Mainz-Minsk e. V.

Die Geschichte unserer Beziehungen nach Minsk reichen eigentlich zurück in die Tage des 2. Weltkrieges, als Sowjetbürger zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich geholt wurden und in Fabriken und in der Landwirtschaft unter oft, aber nicht immer, menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten. Als solche ehemaligen Zwangsarbeiter Mitte der 90-er Jahre Mainz besuchen wollten, fanden sie hier Freunde, die sie unterstützten und betreuten und später des Freundschaftskreis Mainz-Minsk gründeten, der im Jahre 1997 ins Vereinsregister eingetragen wurde.

1995 finanzierte eine Gruppe Mainzer Bürger eine Reise von ehemaligen Zwangsarbeitern aus Minsk nach Mainz. Der damalige Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz übernahm die Schirmherrschaft.
Auf Initiative der damaligen Vorsitzenden der Minsker Organisation der ehemaligen Zwangsarbeiter, Nadja Kosova, wurden der Freundschaftskreis mit der Belarussischen Vereinigung für die kulturellen und freundschaftlichen Kontakte zum Ausland zusammengebracht.
In deren Veranstaltungsräumen in Minsk fanden schon manche Mainz-Abende und Ausstellungen statt.

Seit 2007 veranstaltet der Freundschaftskreis in Mainz deutschlandkundliche Seminare für Studenten und junge Akademiker aus Belarus.
Er lädt in unregelmäßigen Abständen Künstler aus Belarus zu Ausstellungen und Musiker zu Konzerten in Mainz und Umgebung ein.